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Die amg-tirol ist eine gemeinnützige GesmbH, die als Koordinations-, Kontakt- und Anlaufstelle für alle Einrichtungen am Tiroler Arbeitsmarkt fungiert und die operative Abwicklung von arbeitsmarktpolitischen Initiativen übernimmt.

Mag.a Beatrice Juen, Geschäftsführerin amg-tirol

Mag.a Beatrice Juen
Geschäftsführerin amg-tirol |
© amg-tirol

Mit dem Jahr 2025 blickt die amg-tirol erneut auf ein arbeitsintensives und richtungsweisendes Jahr zurück. Richtungsweisend nicht zuletzt deshalb, weil zentrale Entwicklungen und Kooperationen weiter gefestigt und für die kommenden Jahre abgesichert werden konnten. Die Verlängerungen der Kooperationsvereinbarungen im Bereich Beschäftigungspakt und des Ausbilderforums unterstreichen die Relevanz der Koordinierungsfunktion der amg-tirol und zeigen, dass verlässliche Zusammenarbeit ein wesentlicher Schlüssel für wirksame Arbeitsmarktpolitik bleibt. Zugleich zeigte sich der Tiroler Arbeitsmarkt auch 2025 in vielen Bereichen stabil, blieb aber von vielfältigen Spannungsfeldern geprägt: Ein anhaltend hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, strukturelle Veränderungen, demografische Entwicklungen und Transformationsprozesse stellten Menschen, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen vor anspruchsvolle Aufgaben.

Vor diesem Hintergrund war es für die amg-tirol besonders wichtig, ihre Rolle als koordinierende, verbindende und umsetzende Akteurin an den Schnittstellen des Tiroler Arbeitsmarktes konsequent wahrzunehmen. Als Gesellschaft des Landes Tirol, der Arbeiterkammer Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol arbeiten wir daran, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen abzustimmen, Bildungs- und Qualifizierungsprozesse zu unterstützen und Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen Orientierung und Perspektiven zu eröffnen.

Im Mittelpunkt der Arbeit 2025 standen daher nicht nur die Stärkung von Übergängen, die Sicherung und Weiterentwicklung von Fachkräften, die Förderung von Bildungs- und Berufsberatung sowie die Unterstützung von Menschen mit individuellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt. Entscheidend war vielmehr, diese Themen konkret zusammenzuführen: durch abgestimmte Angebote an den Übergängen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, durch qualifizierungsbezogene Unterstützung für Betriebe und Beschäftigte, durch gut zugängliche Beratungsstrukturen sowie durch die Koordination jener Partner*innen, die für funktionierende Bildungs- und Arbeitsmarktwege gebraucht werden. Gerade das Commitment, bestehende Kooperationen im Bereich Beschäftigungspakt und Ausbilderforum weiterzuführen, machten deutlich, wie wichtig verlässliche Netzwerke, transparente Informationen und die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie Sozial- und Systempartner*innen sind.

Die Beiträge in diesem Jahresbericht zeigen, wie diese Arbeit in der Praxis sichtbar wird: in Beratung, Koordination, Qualifizierung, Vernetzung und strategischer Weiterentwicklung. Sie machen deutlich, dass arbeitsmarktpolitische Wirkung dort entsteht, wo Bedarfe frühzeitig erkannt, Angebote gut aufeinander abgestimmt und Menschen sowie Unternehmen zielgerichtet begleitet werden.

Dank der hervorragenden Unterstützung durch unsere Gesellschafter Land Tirol, Arbeiterkammer Tirol und Wirtschaftskammer Tirol sowie der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Förder- und Auftraggeber*innen sowie Partner*innen aus Politik, Sozialpartnerschaft, Bildung und Wirtschaft konnte die amg-tirol ihren Auftrag auch im Jahr 2025 zuverlässig erfüllen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten unsere Mitarbeiter*innen, die mit hoher Professionalität, großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein zum Gelingen beigetragen haben. Ihnen gilt mein besonderer Dank.

Die Herausforderungen am Arbeitsmarkt werden auch in den kommenden Jahren vielfältig bleiben. Die amg-tirol wird diesen Weg weiterhin mit fachlicher Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und in enger Abstimmung mit allen relevanten Akteur*innen begleiten.

Dieser Jahresbericht ist Rückblick auf ein anspruchsvolles Jahr und zugleich Einladung, den Tiroler Arbeitsmarkt auch künftig gemeinsam lösungsorientiert und zukunftsgerichtet zu gestalten.

Gesellschafter

Land Tirol, Arbeiterkammer Tirol und Wirtschaftskammer Tirol ermöglichen es der amg-tirol als ihre Gesellschafter, gemeinsam mit dem AMS Tirol als kooptiertes Mitglied der Generalversammlung, wertvolle Initiativen sowie Projekte für den Tiroler Arbeitsmarkt umzusetzen. Bei regelmäßigen Treffen beraten die Gesellschafter mit der amg-tirol über die Entwicklung und Festlegung von solchen maßgeschneiderten Initiativen.

Sie sehen Landesrätin Astrid Mair

Astrid Mair, BA MA
Landesrätin für Arbeit, Sicherheit und Generationen |
© Land Tirol/Sedlak

Auch wenn sich der Tiroler Arbeitsmarkt trotz aller regionalen und globalen Gegebenheiten derzeit noch als relativ stabil ausweist, prägen wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen die Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen und Institutionen.

Die Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH unterstützt mir ihrer operativen und koordinativen Arbeit Menschen, wieder Fuß im Berufsleben zu fassen, neue Qualifikationen zu erwerben und ihren Platz am Arbeitsmarkt zu finden – ein unverzichtbarer Beitrag für das Land Tirol.

Deshalb gilt mein besonderer Dank dem Team der amg tirol und den Partnerorganisationen für ihre Einsatzbereitschaft, die Fachkompetenz und die Menschlichkeit, mit der die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ihrem Weg unterstützt und begleitet werden. Ihr Beitrag stärkt nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Tirol!

Sie sehen AK Präsident Erwin Zangerl

Erwin Zangerl
Präsident der Arbeiterkammer Tirol | © AK Tirol

Beschäftigung braucht Perspektiven

Ein Arbeitsplatz, der ein Einkommen bringt, das Perspektiven ermöglicht, ist angesichts der enormen Teuerung in allen Lebensbereichen wichtiger denn je. Denn wer keine Aussicht auf ein Leben frei von Existenzängsten hat, der kann sein Potenzial nicht entfalten und wird auf dem Weg in eine bessere Zukunft zurückbleiben. Doch jeder bzw. jede, die wir zurücklassen, ist einer bzw. eine zu viel: Umso entscheidender ist es deshalb, Tirols Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser zu qualifizieren, sie für das sich ständig ändernde Arbeitsleben fit zu halten und ihnen Perspektiven für eine möglichst sorgenfreie Zukunft aufzuzeigen. Dabei braucht es gerade in Tirol eine Offensive hin zu mehr Vollzeit- und Ganzjahresarbeitsplätzen und zu Löhnen, die ein Leben in unserem Land möglich machen.

Für all das braucht es aber auch Menschen, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aktiv zur Seite stehen. Das war auch der Grundgedanke der AK Tirol bei der Gründung des Beschäftigungspaktes, aus dem die amg-tirol mit ihren Gesellschaftern Land Tirol, AK Tirol und WK Tirol hervorgegangen ist.

Die amg-tirol bietet viele Vorteile für Arbeitnehmer*innen, Unternehmen und den Tiroler Arbeitsmarkt. Sie unterstützt Menschen dabei, Arbeit zu finden, sich weiterzubilden und langfristig im Berufsleben zu bleiben. Gleichzeitig hilft sie Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und auf Veränderungen am Arbeitsmarkt zu reagieren.

Insgesamt stärkt die amg-tirol die Beschäftigungssicherheit, verbessert Karrierechancen und trägt dazu bei, den Fachkräftemangel in Tirol zu reduzieren. Bei ihr laufen viele Fäden der Tiroler Beschäftigungspolitik zusammen, die zu maßgeschneiderten Konzepten, Impulsen und Projekten für den heimischen Arbeitsmarkt verknüpft und umgesetzt werden. Denn, dass die Menschen in unserem Land nicht nur Arbeit haben, sondern von ihrem Einsatz auch leben können, ist wichtig für die Bevölkerung sowie für den Standort Tirol.

In diesem Sinne wünsche ich der amg-tirol und dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit und bedanke mich für ihren Einsatz.

Sie sehen WK-Präsidentin Barbara Thaler

MMag.a (FH) Barbara Thaler
Präsidentin der Wirtschaftskammer Tirol |
© WK Tirol/Gerhard Berger

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist bestimmt von internationalen Unsicherheiten und einem tiefgreifenden Strukturwandel. Umso bemerkenswerter ist, wie robust sich der Tiroler Arbeitsmarkt zeigt: Die Beschäftigung bewegt sich auf Rekordniveau und die Arbeitslosigkeit bleibt die niedrigste in ganz Österreich. Pessimismus ist also nicht angebracht – Selbstzufriedenheit aber ebenso wenig. Die demografische Entwicklung wird dem Arbeitsmarkt mehr und mehr zu schaffen machen. Deshalb gilt: Wer den Standort Tirol sichern will, muss heute in Qualifizierung investieren!

Hier hat die amg-tirol ein Schlüsselrolle inne: Mit Instrumenten wie dem Ausbilderforum bringt sie Menschen und Unternehmen zusammen und stärkt die berufliche Aus- und Weiterbildung. Dabei kann sie künftig auf die volle Unterstützung der Tiroler Wirtschaftskammer zählen.

Arbeitsstiftungen Tirol

Arbeitsstiftungen sind ein sozialpartnerschaftliches Instrument, das notwendige Anpassungsprozesse infolge des Strukturwandels arbeitsmarktpolitisch unterstützt. Bei einem für Unternehmen relevanten Arbeitskräftemangel werden vorgemerkte Arbeitslose unter aktiver Einbindung aller personalaufbauenden Betriebe für schwer zu besetzende Stellen vorqualifiziert. Damit werden Unternehmen bei der Sicherung ihres künftigen Personalbedarfs unterstützt. Die Qualifizierungen orientieren sich an den konkreten Anforderungen der Betriebe und verbinden theoretische mit praktischen Ausbildungsanteilen.

Projektleitung

Mag.a Sabine Sonnweber
T 0512 56 27 91 – 605
E Sabine.Sonnweber@amg-tirol.at

Übersicht Stiftungen 2025

Zur Implacementstiftung gehören die Pflegestiftung, die Qualifizierung nach Mass, die Elementarpädagogik und die Kooperationspartnerstiftungen. Zur Outplacementstiftung gehören die Unternehmensstiftung, die Insolvenzstiftung und die Kooperationspartnerstiftungen.

Outplacement in Zahlen

Eintritte 2025
61
Eintritte 2025
davon weiblich
33
davon weiblich
davon männlich
28
davon männlich
Austritte 2025
39
Austritte 2025
Betreute Teilnehmer*innen
115
Betreute Teilnehmer*innen
Teilnehmer*innen Stand 31.12.2025
74
Teilnehmer*innen Stand 31.12.2025
Arbeitsstiftung Tirol Outplacement

Outplacement

Outplacementstiftungen unterstützen vom Personalabbau betroffene Personen (durch Kündigung, Betriebsschließung oder Insolvenz) mit dem Ziel, berufliche und soziale Unsicherheiten durch den Verlust des Arbeitsplatzes zu verhindern. Im Falle eines bedeutsamen Personalabbaus sind diese Maßnahmen für die Wiedererlangung des Arbeitsplatzes im Regelfall Teil eines aktiven betrieblichen Sozialplans. Gemeinsam mit den Betroffenen werden individuelle Weiterbildungspläne entwickelt. Durch die laufende Begleitung und Unterstützung sowohl vor als auch während der gesamten Stiftungsteilnahme und der Suche nach einer neuen Beschäftigung oder Gründung einer Selbständigkeit wird eine nahtlose Reintegration in den Arbeitsmarkt bestmöglich gewährleistet.

 

Laufende Outplacementstiftungen 2025

• Unternehmensstiftung Plansee III
• Unternehmensstiftung Plansee IV
• Unternehmensstiftung Swarovski Crystal Business II
• Unternehmensstiftung Swarovski Crystal Business III
• Unternehmensstiftung Swarovski Crystal Business IV
• Unternehmensstiftung Sandoz II
• Novartis Pharmaceutical Manufactoring GmbH
• Insolvenzstiftung
• Kooperationspartnerstiftungen

Implacement in Zahlen

Eintritte 2025
320
Eintritte 2025
davon weiblich
233
davon weiblich
davon männlich
87
davon männlich
Austritte 2025
282
Austritte 2025
Betreute Teilnehmer*innen
608
Betreute Teilnehmer*innen
Teilnehmer*innen Stand 31.12.2025
317
Teilnehmer*innen Stand 31.12.2025
Arbeitsstifung tirol Implacement

Pflegestiftung

Die Pflegestiftung Tirol hat zum Ziel, die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage an Arbeitskräften im Pflegebereich zu optimieren und die Integration arbeitslos gemeldeter Menschen in den Arbeitsmarkt zu fördern. Die Teilnehmer*innen können Ausbildungen in Gesundheits- und in Sozialbetreuungsberufen absolvieren.

Während der gesamten Ausbildung steht den Auszubildenden, den Kooperationspartnern sowie den Ausbildungseinrichtungen eine Beraterin der amg-tirol mit Rat und Tat zur Seite. Julia Pfeifer, eine unserer Beraterinnen in der Pflegestiftung berichtet aus ihrem Arbeitsalltag:

Portrait von Julia Pfeifer

Mag.a Julia Pfeifer
Pflegestiftung | @amg-tirol

Ein Tag in der Pflegestiftung

Als Beraterin der Pflegestiftung begleite ich angehende Pflegekräfte ab Beginn ihrer Ausbildung an den verschiedenen Pflegeschulen Tirols bis zu ihrem Abschluss. Bevor die Stiftungsteilnehmenden zu mir kommen, waren sie beim AMS, wo die grundsätzliche Förderbarkeit der Interessent*innen abklärt wurde und sie an uns, die Stiftungseinrichtung, vermittelt wurden. Die gesamte Vorab-Beratung liegt dann in den Händen meiner Kolleg*innen der Info. Sie informieren über die Pflegestiftung und klären mit den Stiftungsinteressent*innen ab, welche Ausbildung passend ist. Ein Vorpraktikum beim künftigen Kooperationsbetrieb und die Übernahme der Kooperationspartnerschaft desselben öffnet dann den Weg in die Stiftung. Kurz vor Ausbildungsstart beginnt meine Arbeit und endet meist dann, wenn die Ausbildung erfolgreich beendet wurde und ein Dienstverhältnis beim Kooperationsbetrieb aufgenommen wird.

 

Ein Beratungstag in der Pflegestiftung

Mein Arbeitstag beginnt heute mit wenigen E-Mails. Das ist nicht immer so. Besonders zum Monatswechsel warten meist viele Monatsberichte in meinem Postfach darauf beantwortet zu werden. Aber nun ist Mitte Monat und ein neuer Ausbildungsbeginn steht an. Daher findet heute eine Eintrittsveranstaltung zur Vorbereitung des Stiftungseintrittes statt. Von meiner Info-Kollegin habe ich letzte Woche die Namen der Interessent*innen erhalten, um sie zur heutigen Veranstaltung einzuladen.

In den letzten Wochen war ich damit beschäftigt ein Infoblatt für unsere Eintrittsunterlagen auszuarbeiten, auf welchem die notwendigen Meldungen und Übermittlungen an uns klar und übersichtlich dargestellt sind. Das Überprüfen der Rahmenbedingungen zählt mit zu unseren wichtigsten Aufgaben. Das verbindliche Einhalten der Stiftungsordnung gehört neben Theorieunterricht, Lernen, Prüfungen und Praktika auch zum Alltag unserer Teilnehmenden. Das Infoblatt kann zuhause aufgehängt werden, um an diese zu erinnern.

Am späten Vormittag beginnt dann die heutige Eintrittsveranstaltung. Alle Stiftungsteilnehmer*innen sind anwesend und wir gehen die vorbereiteten Unterlagen durch. Sie bestätigen mit ihrer Unterschrift den Stiftungseintritt und ich erläutere die Stiftungsordnung. Wir gehen die Rahmenbedingungen durch, die Aufgaben der einzelnen Beteiligten sowie deren Verpflichtungen. Das neue, bunte Infoblatt fällt sofort auf und ich freue mich über die positive Resonanz. Gleichzeitig hoffe ich, dass es unsere Erwartungen erfüllen wird.

Stiftungsteilnehmende stehen während der gesamten Stiftungszeit in Kontakt mit mir und halten mich mit regelmäßigen Berichten über den Verlauf ihrer Ausbildung auf dem Laufenden. Sie informieren mich über Abwesenheiten, senden Krankmeldungen oder melden sich, wenn sie Urlaube im Ausland verbringen. Als Beraterin bin ich ihre Ansprechperson für alle stiftungsrelevanten Fragen, aber auch für Sorgen und Herausforderungen. Bei Bedarf organisiere ich Nachhilfe oder biete Coachings an. Ich beende die Eintrittsveranstaltung mit einem kurzen Input dazu. Mir ist wichtig bereits heute auf Herausforderungen und Stolpersteine hinzuweisen, die im Laufe der Ausbildung auftauchen können.

Später habe ich noch Zeit, um mich genau darum zu kümmern. Eine Teilnehmerin mit Startschwierigkeiten ist sichtlich erleichtert. Die ersten Prüfungen sind geschafft und es geht bergauf. Andere berichten von positiven Praktikumserfahrungen und wertschätzenden Feedbacks. Neben diesen Höhen kommen aber auch Tiefen und Herausforderungen zur Sprache. Der Arbeitstag endet mit einem langen persönlichen Gespräch. Die Teilnehmerin blickt Richtung Ausbildungsende und berichtet vom anstehenden Bewerbungsgespräch bei ihrem Kooperationsbetrieb. Wie viele andere hat sie ihren künftigen Arbeitsplatz gefunden und wird die Pflegelandschaft in Tirol künftig mit Kompetenz und Herz bereichern. Es ist schön, sie auf einem Stück ihres Weges zu begleiten.

Qualifizierung nach Maß

Die Implacementstiftung „Qualifizierung nach Maß“ (QnM-Tirol) bewirkt, dass Flexibilität hin-sichtlich der Abdeckung des regionalen Arbeitskräftebedarfs in unterschiedlichen Berufsfeldern mit unterschiedlichen Zielgruppen möglich wird. Dadurch können in jeder Region Tirols zielgerichtet auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft Impulse gesetzt werden. Weitere wichtige Ziele sind die Integration von beim AMS als arbeitslos gemeldeten Personen durch arbeitsplatzgenaue, nachfrageorientierte Schulungen im Betrieb ihres zukünftigen Arbeitgebers und bei externen Bildungsträgern. Frau Schöll-Hosp ist Beispiel für einen erfolgreichen Ausbildungsweg in der QnM:

Man sieht Frau Schöll-Hops in einem Gewächshaus stehen

Sabine Schöll-Hosp mit Christian Jägerbauer (v.l.) | @privat

Von Tirol nach China und retour

Frau Schöll-Hosp hat sich 2024 als Quereinsteigerin für die Ausbildung zur Gärtnerin entschieden. Nach einem Praktikum in der Innsbrucker Gärtnerei Jägerbauer haben sich beide für die verkürzte Ausbildung im Rahmen der vom AMS Tirol finanzierten Tiroler Implacementstiftung Qualifizierung nach Maß entschieden.

Für die amg-tirol handelte es sich um ein Pilotprojekt, weil die Richtlinien der Landwirtschaftskammer eine Verkürzung der Lehre bisher nur bei einschlägigen Vorkenntnissen zuließen. Dem engagierten Einsatz von Herrn Jägerbauer ist es zu verdanken, dass der verkürzte Ausbildungsweg auch für Quereinsteiger*innen geöffnet wurde.

In der Qualifizierung nach Maß stehen Frau Schöll-Hosp mit dem Besuch der 2. und 3. Klasse an der Fachschule Gartenbau in Rotholz 18 Monate Ausbildungszeit zu, zur Lehrabschlussprüfung kann sie erst nach 24 Monaten antreten. Der Betrieb hat sofort zugesagt, Frau Schöll-Hosp nach dem Ende der Ausbildungszeit in ein Dienstverhältnis mindestens bis zur Lehrabschlussprüfung zu übernehmen. Da die Stiftung nach Möglichkeit mit der Lehrabschlussprüfung beendet werden oder diese zeitnah erfolgen muss, hat sich das AMS Tirol nach interner Beratung mit diesem Vorgehen einverstanden erklärt, um Frau Schöll-Hosp diese Ausbildung zu ermöglichen.

Chinesischer Garten mit einem kleinen Teich und einer Brücke

Chinesischer Garten | @privat

Und dieses Vertrauen wurde mehr als belohnt!

Frau Schöll-Hosp hat die 2. und 3. Klasse der Berufsschule mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen, ist auch in der betrieblichen Praxis außerordentlich engagiert und ehrgeizig und hat entsprechend schnell Fortschritte gemacht. Dennoch war nicht unbedingt zu erwarten und eine wunderbare Überraschung, dass sie den Landeslehrlingswettbewerb der Jungen Gärtnerinnen und Gärtner gewonnen hat! Unsere Glückwünsche gehen sowohl an Sabine Schöll-Hosp als auch an den Ausbildungsbetrieb Gärtnerei Jägerbauer!

Im anschließenden Bundeslehrlingswettbewerb hat Frau Schöll-Hosp diese Erfolgsserie mit dem 10. Platz im Einzelwettbewerb und dem 9. Platz im Gruppenbewerb fortgesetzt.

Für diese Erfolge wurde sie von offizieller Seite mit der Teilnahme an einem Gärtnerseminar in Niederösterreich belohnt.

Das Highlight der Ausbildung war aber zweifellos die Teilnahme von Frau Schöll-Hosp an einer 2-wöchigen China-Reise der Tiroler Gärtner*innen, bei denen die Besichtigung von Gärten im Fokus stand. Aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

Die Chinareise war wirklich eine Horizonterweiterung, auch dahingehend wie gut es uns geht. Besonders beeindruckend war die Schnittblumenauktionshalle und schön die Bonsai Gärtnerei. Die Städte sind unvorstellbar groß und immer waren bei jeder Sehenswürdigkeit unvorstellbar viele chinesische Touristen.

Leider wurde Frau Schöll-Hosp, trotz ihrer erfolgreichen Ausbildung in Theorie&Praxis nicht zur vorgezogenen Lehrabschlussprüfung im November 2025 berücksichtigt. Sie kann erst im August 2026 antreten. Dass sie auch bei dieser Abschlussprüfung brilliert ist zu erwarten! Wir drücken ihr jedenfalls ganz fest die Daumen – und gratulieren zum Dienstverhältnis, das sie wie vereinbart nach Stiftungsende im Dezember 2025 bei der Gärtnerei Jägerbauer angetreten hat. Christian Jägerbauer freut sich, sein kompetentes Team mit einer exzellenten Fachkraft verstärken zu können!

Elementarpädagogik

Die Implacementstiftung Elementarpädagogik Tirol bietet ausbildungsinteressierten, beim AMS gemeldeten Personen, die Möglichkeit im Rahmen der Stiftung eine Ausbildung im Bereich der Elementarpädagogik zu absolvieren. Damit wird diesen Personen ein neuer Start ins Berufsleben eröffnet. Gleichzeitig werden Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen dabei unterstützt, den Personalbedarf mit qualifiziertem Personal zu decken.

Im Rahmen der Elementarpädagogik Tirol startete im September eine Gruppe von 15 Frauen die Ausbildung Tageseltern. Die einzige Ausbildung im Jahr 2025 fand bei Frauen* im Brennpunkt statt.

Sie sehen alle neuen Tageseltern mit ihrem Zertifikat

Gruppenfoto der neuen Tageseltern | @amg-tirol

Tageseltern sind eine wichtige Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot an Kinderkrippen- und Kindergärten. Die Betreuung von Kindern zwischen 0-16 Jahren kann bei den Tageseltern zu Hause oder in einem Betrieb stattfinden. Die Betreuung in Betrieben ist ein zunehmend attraktives Modell. Einerseits bieten Betriebe den Mitarbeiter*innen damit ein zusätzliches attraktives Angebot. Andererseits haben nicht alle Tageseltern die Möglichkeit im eigenen zu Haus zu betreuen. Die Räumlichkeiten werden vom Betrieb gestellt.

Die zukünftigen Tageseltern bereiten sich nun 4 Monate auf den neuen angestrebten Beruf vor. Die Ausbildung setzt sich aus dem theoretischen Teil sowie ergänzenden praktischen Anteilen zusammen. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit das theoretisch aufgebaute Wissen direkt unter Anleitung in der Praxis anzuwenden.

Tageselternlehrgang nach Gütesiegel-Standard: Erstmals hybrid und mit erweitertem Theorie-Umfang

Seit vielen Jahren bildet Frauen* im Brennpunkt Tageseltern gemäß Gütesiegel des Bundeskanzleramts aus. Der jüngste Lehrgang fand vom 30. September 2025 bis 30. Jänner 2026 mit einigen Neuerungen statt: Mit zusätzlichen 80 Theorie-Einheiten übertrifft er bisherige Standards und konnte durch die hybride Durchführung außerdem eine erweiterte Zielgruppe erreichen.

Zitat Frauen im Brennpunkt

„Qualitativ hochwertige Kinderbildung und -betreuung ist der Schlüssel zu echter Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der Unterstützung der amg-tirol können wir Tageseltern nach höchstem Standard ausbilden und damit Familien in ganz Tirol entlasten.“
Claudia Birnbaum, Geschäftsführung Frauen* im Brennpunkt
„Erstmals haben wir gleichzeitig 12 Personen in Präsenz und drei weitere Teilnehmer*innen online geschult. Dieses Setting hat sich bewährt: Wir erreichen mehr Teilnehmende über Bezirksgrenzen hinweg, ohne Qualitätsverlust. Die 15 Absolvent*innen sind die größte Gruppe in unserer Lehrgangsgeschichte.“
Ina Köck, Bereichsleitung Kinderbildung und -betreuung, Frauen* im Brennpunkt
„Ich, als alleinerziehende Mama hab die Ausbildung ziemlich unterschätzt. Es war dann doch stressiger als erwartet. Aber Dank des tollen Teams, sprich, der amg-tirol, Frauen*im Brennpunkt aber auch meine Kolleginnen direkt im Kurs die mich stets motivierten und unterstützten, ging die Zeit sehr schnell vorbei & ich konnte die Ausbildung positiv absolvieren. Durch die tollen Referenten starte ich mit einem sehr guten Gefühl und viel Wissen in den Beruf der Tagesmutter.“
Stefanie, Kursteilnehmerin
„Ich hatte bereits eine Ausbildung, wollte aber etwas Neues. Ich wollte in den Bereich Elementarpädagogik und dadurch wurde ich auf die amg-tirol Stiftung aufmerksam. Sie halfen mir eine Ausbildung zu finden und unterstützten mich während der gesamten Ausbildung. Ich bin sehr froh, dass es die amg-tirol Stiftung gibt und würde mich immer wieder dafür entscheiden.“
Magdalena, Kursteilnehmerin

Kooperationspartnerstiftungen

Die amg-tirol ist Kooperationspartnerin des Wiener Stiftungsträgers Aufleb und wickelt die Tiroler Stiftungsfälle im Rahmen der Umweltstiftung und Just2Job ab. Die Umweltstiftung ist eine Implacement Zielgruppenstiftung für klimarelevante Jobs in den boomenden Branchen Umweltservices und Umwelttechnologie. Die Just2Job fokussiert junge Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren mit dem Ziel einer beruflichen (Höher-)Qualifizierung mit Lehrabschluss und anschließendem Dienstverhältnis.

Zahlen

Eintritte 2025
29
Eintritte 2025
Austritte 2025
22
Austritte 2025
Sie sehen Frau Birkle Valentina, sie hat die Buslenker*innen Ausbildung über die Auflebe absolviert. Hier ist sie bereits bei der Arbeit nach der Stiftungsteilnahme.

Frau Birkle – Aufleb | @privat

Ausbildungsinitiative für die Tätigkeit als Buslenker*in

Ende April 2025 startete die amg-tirol im Rahmen der Implacement Umweltstiftung gemeinsam mit dem AMS Tirol und den Tiroler Autobusbetrieben eine Initiative zur Ausbildung von Buslenkerinnen und Buslenkern. Das AMS akquirierte mit Hilfe einer Massenaussendung mehrere hunderte Personen, welche von der amg-tirol über die Möglichkeit der Ausbildung zum*zur Buslenker*in informiert wurden.

Bereits im Sommer 2025 waren in allen Tiroler Bezirken neue Buslenker*innen in Ausbildung. Bis Jahresende starteten insgesamt 28 interessierte Personen mit der Arbeitsstiftung. 21 davon konnten die Ausbildung bis Ende 2025 abschließen und 15 Personen starteten direkt mit dem Dienstverhältnis beim Kooperationsbetrieb. Bei vier Teilnehmer*innen entschieden sich die Ausbildungsbetriebe gegen ein Dienstverhältnis. Bei zwei Auszubildenden musste die Maßnahme abgebrochen werden. Dennoch kann die Initiative bisher als Erfolg betrachtet werden.

Koordination

Die amg-tirol ist die Koordinierungsstelle des Beschäftigungspaktes Tirol und wurde vom Land Tirol mit der Umsetzung der Strategie „Arbeitsmarkt Tirol 2030“ beauftragt. Auch die inhaltliche und technische ESF-Unterstützung erfolgt im Auftrag des Landes Tirol.

Projektleitung Strategie „Arbeitsmarkt Tirol 2030“ | ESF

Lisa Kozjak, BA MA
T 0512 56 27 91 – 220
E lisa.kozjak@amg-tirol.at 

Arbeitsmarktstrategie 2030

Strategie für den „Arbeitsmarkt Tirol 2030“

Mit Frühjahr 2023 wurde die Umsetzungsstruktur der Strategie für den „Arbeitsmarkt Tirol 2030“ durch die Arbeitsmarktplattform, das höchste politische Gremium der Tiroler Arbeitsmarktpolitik, beschlossen. Die Strategie für den „Arbeitsmarkt Tirol 2030“ wurde im Rahmen eines mehrmonatigen, kooperativ-partnerschaftlichen und von der amg-tirol koordinierten Erstellungsprozesses von 49 Expert*innen aus 27 Institutionen entwickelt und soll durch gut abgestimmte Zusammenarbeit die Qualitäten und Resilienz des Tiroler Arbeitsmarktes auch in Zukunft gewährleisten.

Umgesetzt wird die Strategie für den „Arbeitsmarkt Tirol 2030“ in zwei Umsetzungsphasen (2023 – 2026, 2027 – 2030). In neun der 21 Maßnahmenfelder, mit denen die gemeinsam definierten strategischen Ziele bis 2030 erreicht werden sollen, wurden die inhaltlichen „Leads“ im Jahr 2025 durch die amg-tirol unterstützt:

Im Strategiefeld "Förderung der Erwerbsbeteiligung"Im Strategiefeld "Förderung der Erwerbsbeteiligung"
  • »Weiterentwicklung der Kinderbetreuungsangebote« (Lead: AMS Tirol)
    • inkl. der themenspezifischen Arbeitsgruppe »Forschungsprojekt Mobilität und Kinderbetreuung«
  • »Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Personen« (Lead: AMS Tirol)
    • inkl. der themenspezifischen Arbeitsgruppe »Informationsveranstaltungen für zugewanderte Personen« und der Arbeitsgruppe »Übersichtsliste«
  • »Abbau von Rollenbildern am Arbeitsmarkt« (Lead: Land Tirol)
Im Strategiefeld "Aus- und Weiterbildung unterstützen, Kompetenzentwicklung ausbauen"Im Strategiefeld "Aus- und Weiterbildung unterstützen, Kompetenzentwicklung ausbauen"
  • »Weiterentwicklung des Förderangebots« (Lead: Land Tirol)
  • »Etablierung Kompetenzerhebung/-anerkennung« (Lead: AK Tirol/WK Tirol)
Im Strategiefeld "Verbesserung der Teilhabechancen am Arbeitsmarkt"Im Strategiefeld "Verbesserung der Teilhabechancen am Arbeitsmarkt"
  • »Niederschwellige Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene« (Lead: AMS Tirol/SMS Tirol)
    • inkl. der themenspezifischen Arbeitsgruppe zur »Arbeitsfähigkeit bis 25 (AF25)« und der Arbeitsgruppe »Gesundheit«

Zusätzlich wurden vom Beschäftigungspakt Tirol zwei ständige Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Arbeitsgruppe »Zielmonitoring« dient dem Monitoring der quantitativen und qualitativen Zielindikatoren im Rahmen der Zielumsetzung, die Arbeitsgruppe »Vorschläge zur Initiierung von MG« soll einerseits für die nötige Flexibilität in der Umsetzung sorgen und andererseits den Informationsfluss zwischen den Partnerinstitutionen des Beschäftigungspaktes Tirol optimieren.

Darüber hinaus wurde die Vernetzung der Tiroler Strategien initiiert, um über das Jahr 2030 hinaus nachhaltige Strukturen aufzubauen sowie eine inhaltliche und strukturelle Einbettung in die Tiroler Strategielandschaft sicherzustellen.

Für das Jahr 2026 ist eine Zwischenevaluierung der ersten Umsetzungsperiode vorgesehen, um frühzeitig auf mögliche Entwicklungen reagieren und entsprechende Anpassungen vornehmen zu können.

Beschäftigungspakt Tirol

Beschäftigungspakt Tirol

Das oberste Steuerungsgremium der Strategieumsetzung ist der Beschäftigungspakt Tirol als bewährtes kooperatives Fachgremium in arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Angelegenheiten. Den Vorsitz des Gremiums, das von der amg-tirol koordiniert wird, hatte im Jahr 2025 das AMS Tirol inne. 2025 feierte der Pakt sein 20-jähriges Jubiläum. Die bewährte Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für die Jahre 2026 bis 2030 erneut bekräftigt.

Kofinanziert von der Europäischen Union

Europäischer Sozialfonds Plus

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste finanzielle Instrument der Europäischen Union, um die Beschäftigungs- und Bildungschancen für alle Menschen in Europa zu erhöhen. Das österreichische ESF+ Programm baut auf den Erfahrungen der ESF-Periode 2014 – 2020 auf und soll bewährte Elemente weiterführen. In der Förderperiode 2021 – 2027 bilden die Umsetzung der Prioritäten Vereinbarkeit und Gleichstellung von Frauen und Männern, die Bekämpfung von Armut und Förderung der aktiven Inklusion und die Soziale Innovation die wesentlichsten Schwerpunkte in der Umsetzung.

Der Einsatz von ESF-Mitteln ist an komplexe inhaltliche und technische Vorgaben gebunden. Die amg-tirol unterstützt die beim Land Tirol (Abteilung Gesellschaft und Arbeit) angesiedelte „zwischengeschaltete Stelle“ (ZWIST) bei der Entwicklung, Begleitung und Umsetzung ESF-kofinanzierter Projekte. Im Jahr 2025 begleitete die amg-tirol zwei Callentwicklungen sowie fünf Projektumsetzungen, welche das Ziel verfolgen, erwerbstätige Personen vor Armutsgefährdung zu schützen, die Erwerbsbeteiligung und eigenständige Existenzsicherung von Frauen zu erhöhen, die Arbeitsmarktintegration von beim AMS Tirol vorgemerkten Personen zu verbessern und ein Unterstützungs- und Stabilisierungsangebot für Personen mit sehr geringer Beschäftigungsfähigkeit bereitzustellen. Des Weiteren unterstützte die amg-tirol das Land Tirol bei der technischen Abwicklung der Förderung „Weiterbildungsbonus Tirol“, bei der die berufliche Höherqualifizierung im Mittelpunkt steht.

Deutschkurskoordination Tirol

Die Deutschkurskoordination Tirol (DKK) ist seit September 2021 bei der amg-tirol angesiedelt und wird im Auftrag des Landes Tirol durchgeführt. Als zentrale Koordinierungs- und Informationsstelle trägt sie zur Abstimmung, Transparenz und bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Tiroler Deutschkurs- und Deutschlernlandschaft bei.

Projektleitung Deutschkurskoordination Tirol

Lisa Heinrich, BA MA
T 0512 56 27 91 – 221
E lisa.heinrich@amg-tirol.at 

Deutschkurskoordination Tirol

Integration, Bildung und Arbeitsmarkt im Fokus

Die DKK hat sich als zentrale Schnitt- und Anlaufstelle in der tirolweiten Deutschkurs- und Deutschlernlandschaft etabliert. Durch gezielte Vernetzung, transparente Informationsangebote sowie eine strukturierte Förderübersicht stärkt sie nachhaltig Integration, Bildung und Arbeitsmarkt.

Ein Kernauftrag ist die regelmäßige Vernetzung relevanter System- und Netzwerkpartner*innen – von gesetzlich beauftragten Institutionen über Bildungsträger*innen bis hin zu Initiativen, Beratungsstellen und Ehrenamtlichen. Die tirolweite Vernetzungsstruktur genießt breite Unterstützung und bildet die Grundlage für einen kontinuierlichen Informationsfluss sowie ein optimiertes Schnittstellenmanagement. Darüber hinaus ermöglicht sie die systematische Sichtbarmachung bestehender Bedarfe.

Auf regionaler Ebene vernetzt die DKK in allen Tiroler Bezirken relevante Akteur*innen, bündelt Rückmeldungen und gewährleistet den systematischen Transfer zentraler Informationen in die Regionen. Der direkte und regelmäßige Austausch zwischen den regionalen Akteur*innen bildet dabei eine wesentliche Grundlage, um regionale Bedarfe frühzeitig zu erkennen und relevante Informationen zielgerichtet zwischen Landes- und Bezirksebene zu transferieren.

Es liegen Karten mit verschiedenen Worten aufgefächert am Tisch.

Auftaktworkshop | © amg-tirol

Neues Format: „KOOP-Workshops“

Mit den „KOOP-Workshops“ setzt die DKK seit 2025 auf ein neues Format für das Netzwerk der Deutschlern- und Deutschkurslandschaft. Ziel ist es, aktuelle Themen aufzugreifen und gezielte Wissensimpulse mit Expert*innen anzubieten.

Der Auftaktworkshop am 8. September 2025 wurde von der Vorarlberger DaF/DaZ-Expertin Marlis Schedler gestaltet. Inhaltliche Schwerpunkte waren Alphabetisierung sowie Wortschatz und Grammatik. Neben fachlichem Input standen praxisnahe Übungen, Materialerprobung und kollegialer Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten vertiefte Einblicke in die Lebensrealität nicht alphabetisierter Menschen und reflektierten daraus resultierende didaktische Anforderungen.

Deutsch & Arbeitsmarktintegration

Sprachkompetenz stellt eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe dar. Die DKK agiert als niederschwellige Erstanlaufstelle für Personen ohne institutionelle Anbindung, informiert, vernetzt und unterstützt Systempartner*innen mit fachlicher Expertise. Durch ihre Schnittstellenfunktion zwischen Deutschlernen, Beratung, Integration und Arbeitsmarkt trägt sie dazu bei, Bildungs- und Beschäftigungsperspektiven von Menschen mit Migrationsgeschichte zu stärken und die nachhaltige Arbeitsmarktintegration zu fördern.

Bildung Beruf Beratung

Im Bereich Bildung Beruf Beratung der amg-tirol sind drei Projekte angesiedelt. Die Koordination des Bildungsberatung Netzwerk Tirol und das Projekt bildungsinfo-tirol sind funktional miteinander verknüpft und gewährleisten gemeinsam eine kostenlose, unabhängige und vertrauliche Bildungs- und Berufsberatung für alle in Tirol lebenden Personen.
Der Girls’ Day Tirol ist als eigenständiges, vom Land Tirol finanziertes Projekt im selben Bereich verortet und setzt einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Förderung einer geschlechtersensiblen Berufs- und Bildungswahl von Mädchen und jungen Frauen.

Projektleitung

Bildungsberatung Netzwerk Tirol
bildungsinfo-tirol
Girls‘ Day Tirol

Mag.a Nicole Eder, BA
T 0512 56 27 91 – 304
E nicole.eder@amg-tirol.at

Bildungsberatung Tirol

Bildungsberatung Netzwerk Tirol

4 Netzwerkpartner*innen, 19 Beratungsstandorte, 21 Berater*innen

Die amg-tirol ist im Rahmen der österreichweiten Initiative „Bildungsberatung Österreich“ einerseits Projektträgerin des Ländernetzwerkes Tirol und trägt damit die finanzielle und inhaltliche Verantwortung innerhalb des Netzwerkes. Weitere Partnerorganisationen in der Projektperiode Oktober 2023 bis Dezember 2026 sind die innovia gem GmbH, die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol sowie das AMS Tirol. Finanziert wurde das Projekt 2024 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung, des Landes Tirol sowie der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol.

 

Ziel des Bildungsberatung Netzwerks Tirol ist es, die Bildungs- und Berufsberatung in Tirol abgestimmt, bedarfsorientiert und wirkungsnah umzusetzen. Das Netzwerk ermöglicht einen kontinuierlichen fachlichen Austausch, fördert Vernetzung und gegenseitiges Lernen und unterstützt die Partner*innen dabei, auf Arbeitsmarkt-, Bildungs- und gesellschaftliche Veränderungen rasch und koordiniert zu reagieren. Durch die Zusammenarbeit werden Doppelgleisigkeiten vermieden, vorhandene Expertisen gezielt genutzt und die Qualität und Reichweite der Beratungsangebote in den Regionen nachhaltig gestärkt – zum Nutzen der Ratsuchenden und der beteiligten Organisationen.

Neuer Webauftritt des Bildungsberatung Netzwerks Tirol

Im Juni 2025 wurde der barrierefreie, modernisierte Webauftritt des Bildungsberatung Netzwerks Tirol veröffentlicht. Die Seite www.bildungsberatung-tirol.at bietet eine klare, benutzerfreundliche Übersicht über das gesamte Beratungsangebot und verlinkt direkt zu den Netzwerkorganisationen.  Der neue Auftritt ist ein wichtiger Schritt in Richtung zeitgemäßer digitaler Öffentlichkeitsarbeit und erleichtert den Zugang zu Bildungs- und Berufsberatung in Tirol.
bildungsinfo tirol Tirolweit Kostenlos Vertraulich

bildungsinfo-tirol

Klarheit schaffen.
Bei allen Fragen rund um Bildung und Beruf. Tirolweit. Kostenlos.

Die bildungsinfo-tirol ist in ganz Tirol regional verankert und unterstützt Menschen bei Fragen rund um Bildung, Beruf und Weiterbildung. Unsere anbieterneutrale Bildungs- und Berufsberatung ist an neun Standorten in allen Tiroler Bezirken verfügbar – in Reutte, Imst, Landeck, Telfs, Innsbruck, Schwaz, Kitzbühel, Kufstein und Lienz. Darüber hinaus beraten wir auch online, telefonisch, per E-Mail sowie über Messengerdienste.

Berufs- und Bildungswege sind heute zunehmend von Phasen der Neuorientierung, Veränderung und Weiterbildung geprägt. Genau hier setzen unsere Berater*innen an: Sie unterstützen Menschen vor Ort und digital dabei, Bildungs- und Berufsentscheidungen zu planen, fundiert zu treffen und erfolgreich umzusetzen.

Darüber hinaus werden laufend aktuelle regionale und gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen und Themen des ökologischen, digitalen und sozialen Wandels in die Weiterentwicklung der Bildungs- und Berufsberatung integriert, zum Beispiel mit dem Ausbau der Messengerberatung oder Beratungsangeboten für Menschen in der Späterwerbsphase.

Logo IBOBB Qualität

Qualität mit Auszeichnung

Im Mai 2025 wurde die bildungsinfo-tirol zum dritten Mal hintereinander erfolgreich nach dem IBOBB-Standard rezertifiziert. Beim Vor-Ort-Besuch eines externen Prüfungsteams wurden vier zentrale Qualitätsbereiche überprüft: Unabhängigkeit und Kund*innenorientierungstrukturelle VoraussetzungenGleichstellungsorientierung und Qualitätsentwicklung. Alle Bereiche wurden mit „grün“ bewertet – ein Ergebnis, das bestätigt, dass die Anforderungen in höchstem Ausmaß erfüllt werden. Das Zertifikat gilt für weitere drei Jahre und steht für geprüfte Qualität in der Bildungs- und Berufsberatung.

 

Stellvertretend für unser gesamtes Berater*innenteam: Sandra Klein und Cornelia Passer mit dem aktuellen IBOBB-Zertifikat.

Auf diesem Foto sehen sie die beiden Mitarbeiterinnen Conny & Sandra mit dem Zertifikat IBOBB

v.l. Mag.a Sandra Klein MSc & Mag.a Cornelia Passer | @amg-tirol

Girls` Day Tirol

Girlsʼ Day Tirol

Brechen von Stereotypen in der Berufswahl – gendersensible Berufsorientierung in MINT+H

Der Girls’ Day Tirol lädt Mädchen jedes Jahr dazu ein, berufliche Möglichkeiten jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen MINT+H-Berufsfelder – also technische, handwerkliche, naturwissenschaftliche und informationstechnologische Bereiche, in denen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Durch direkte Einblicke in Betriebe, Bildungseinrichtungen und Hochschulen sowie durch aktives Mitmachen erleben Mädchen diese Berufswelten praxisnah und auf Augenhöhe.

Der Girls’ Day Tirol setzt gezielt auf gendersensible Berufsorientierung, die Mädchen darin bestärkt, eigene Interessen, Talente und Potenziale unabhängig von Rollenbildern und Zuschreibungen zu entwickeln. Durch das praktische Erproben von Tätigkeiten werden stereotype Vorstellungen hinterfragt, neue Perspektiven eröffnet und selbstbewusste Bildungs- und Berufsentscheidungen ermöglicht.

Das Projekt wird vom Land Tirol, Abteilung Arbeit und Gesellschaft, finanziert.

Der Girlsʼ Day Tirol in Zahlen

Sie sehen eine Grafik mit folgenden Informationen:

Flankierend zum Jubiläumsjahr 2026 wurde bereits 2025 eine begleitende Instagram-Kampagne gestartet, die unter dem Titel „25 Jahre Girls’ Day Tirol“ zentrale Meilensteine, Hintergründe und Wirkungen des Projekts sichtbar macht. In monatlichen Beiträgen werden die Entstehungsgeschichte, die Zielsetzungen sowie die Bedeutung des Girls’ Day Tirol für eine gendersensible Berufsorientierung und das Aufbrechen von Geschlechterstereotypen erzählt. Die Kampagne dient damit nicht nur der Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch der inhaltlichen Vorbereitung des Jubiläumsjahres.

 

 

Hier ein exemplarischer Beitrag zum 25. Jubiläum des Girls’ Day Tirol vom Oktober 2025:

Ausbilderforum Tirol

Die Servicestelle für alle, die in der Lehrlingsausbildung tätig sind

Das Ausbilderforum Tirol ist eine Initiative von Land Tirol, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und ÖGB. Als Servicestelle für Lehrlingsausbilder*innen organisiert das Ausbilderforum ein tirolweites Kurs- und Veranstaltungsprogramm. In diesem Bericht blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück.

Projektleitung

Katharina Hechl MA
T 0512 56 27 91 – 501
E katharina.hechl@amg-tirol.at

Foto eines der Präsenzseminare des Ausbilderforums

© Ausbilderforum | Inn Frame

Ausbilder*innen-Akademie 2025

Das Ausbilderforum organisiert maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Personen, die in der Lehrlingsausbildung tätig sind. Im Jahr 2025 wurden zwischen Jänner und Dezember sieben Online- und 29 Präsenzkurse an den Standorten Imst, Innsbruck, Kufstein, Lienz, Schwaz und Telfs angeboten. Darüber hinaus wurde eine neunteilige Firmenschulung konzipiert und durchgeführt. Insgesamt konnten bei den Weiterbildungsangeboten des Ausbilderforums im Berichtszeitraum 430 Teilnahmen verzeichnet werden.

Ausbilder*innen-Stammtisch 2025

Die Stammtische des Ausbilderforums finden vier- bis sechsmal jährlich in verschiedenen Tiroler Lehrbetrieben statt und stellen eine einzigartige Plattform zum Austausch und zur Vernetzung dar. Im Jahr 2025 wurden fünf Stammtische mit insgesamt 133 Teilnehmer*innen in folgenden Betrieben durchgeführt:

  • Ausbildungszentrum Metall des BFI Tirol in Wattens
  • Westfriedhof der Stadt Innsbruck
  • Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
  • IQ Ausbildungsgarten Innsbruck
  • Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH

Lehrlingsausbilder*innen-Kongress 2025

Das Ausbilderforum und die hollu Systemhygiene GmbH luden am Freitag, 10. Oktober 2025 zum 28. Tiroler Lehrlingsausbilder*innen Kongress. Rund 180 Gäste aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter Ausbilder*innen, Personalverantwortliche und Berufsschullehrer* innen, folgten der Einladung zum hollu campus in Zirl.

Auf dem Programm standen:

  • Werksführungen durch die hollu Systemhygiene GmbH
  • Keynote von IT-Unternehmer Markus Reitshammer zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Lehrlingsausbildung“
  • Präsentation von Best Practice Projekten von Lehrlingsausbilder*innen
  • Verleihung der Zertifikate der Qualifikationsstufe I und II und Diplome zur*m Diplomierten Lehrlingsausbilder*in des Landes Tirol.

Als besonderes Highlight durften am Kongress eine Rekordzahl an insgesamt 64 Zertifikaten und Diplomen ausgegeben werden, was die Attraktivität der Auszeichnung unterstreicht.

Finanzierung und Partner*innen
Land Tirol I AK Tirol I WK Tirol I ÖGB Tirol I BFI Tirol I WIFI Tirol

Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Tirol und Ausbildung – Beruf (KOST Tirol)

Die Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 und Ausbildung – Beruf Tirol (KOST Tirol) unterstützt als intermediäre Einrichtung einerseits den Fördergeber Sozialministeriumservice Tirol (SMS Tirol) bei der Umsetzung der AusBildung bis 18, andererseits die unterschiedlichen Kooperationssysteme und Systempartner*innen am Übergang von der Schule in den Beruf.

Projektleitung KOST Tirol

Mag.a Anja Fuchs, BA
T 0512 56 27 91 – 404
E anja.fuchs@amg-tirol.at

KOST Tirol, AusBildung bis 18, Ausbildung - Beruf

AusBildung bis 18

Seit 2016 gilt in Österreich das Ausbildungspflichtgesetz. Dieses zielt darauf ab, dass Jugendliche einen über die Pflichtschule hinausgehenden Abschluss erreichen. Junge Menschen sollten so gut wie möglich auf die wachsenden Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden.

Jene Tiroler Jugendliche, die die Ausbildungspflicht nicht erfüllen, werden der KOST Tirol gemeldet. Diese nimmt daraufhin im Rahmen der administrativen Fallbegleitung Kontakt mit den entsprechenden Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten auf. Dabei ist die KOST Tirol in intensivem Austausch mit den weiteren Unterstützungsangeboten, dies sind v.a. das Jugendcoaching und das AMS.

Ausbildung – Beruf

Die KOST Tirol fördert die Vernetzung, Abstimmung und den Erfahrungsaustausch aller beteiligten Akteur*innen auf Ebene der Entscheidungsträger*innen, der Fachöffentlichkeit sowie der Multiplikator*innen. Sie trägt zur Transparenz des vorhandenen Unterstützungsangebotes für Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren am Übergang von der Schule in den Beruf bei. In Tirol gibt es aktuell 64 Angebote dafür. Mit Anfang 2024 wurde die neue gesetzliche Initiative „Arbeitsfähig bis 25“ eingeführt. Diese dient der Förderung der Beschäftigung und Inklusion junger Menschen unter 25 Jahren mit Behinderungen und eingeschränkter Arbeitsfähigkeit. Die KOST Tirol bietet als regionale Informations- und Servicestelle Erstberatung zu den Leistungen und Angeboten in diesem Bereich an.

 

Zahlen und Fakten

Fachvorträge zu den Themen Extremismus, Genderidentitäten, Interkultureller Kompetenz und Digitalen Lebenswelten
4
Fachvorträge zu den Themen Extremismus, Genderidentitäten, Interkultureller Kompetenz und Digitalen Lebenswelten
bearbeitete Einmeldungen betreffend der Ausbildungspflicht
1017
bearbeitete Einmeldungen betreffend der Ausbildungspflicht
Begleitungen von ausbildungspflichtverletzenden Jugendlichen
384
Begleitungen von ausbildungspflichtverletzenden Jugendlichen
Serviceline-Anfragen von Eltern/Erziehungsberechtigten oder Jugendlichen
781
Serviceline-Anfragen von Eltern/Erziehungsberechtigten oder Jugendlichen
Vernetzungen und Veranstaltungen, bei denen die KOST einen aktiven Beitrag geleistet hat
75
Vernetzungen und Veranstaltungen, bei denen die KOST einen aktiven Beitrag geleistet hat
InfoMails zur Sicherung des Informationsflusses
5
InfoMails zur Sicherung des Informationsflusses
Laufende wissenschaftsbasierte Analysen und Auswertungen quantitativer und qualitativer Daten
Laufende wissenschaftsbasierte Analysen und Auswertungen quantitativer und qualitativer Daten

Inhaltsverzeichnis