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Vernetzungstreffen Schule-Wirtschaft: Ausbilder*innen und Lehrer*innen lernen sich kennen
© ADLER-Werk
02
Feb
Am 28. Jänner veranstalteten die Wirtschaftskammer Schwaz und das Ausbilderforum Tirol gemeinsam mit dem ADLER-Werk in Schwaz ein Vernetzungstreffen für Ausbilder*innen und Lehrer*innen. Rund 35 Ausbilder*innen und Lehrer*innen sowie Vertreter der Pädagogischen Hochschule und der Bildungsdirektion Tirol folgten der Einladung in den renommierten Tiroler Familienbetrieb.
Eingangs begrüßte Claudia Berghofer, Leiterin der firmeneigenen Unternehmenskommunikation, die Anwesenden. In einem kurzweiligen Vortrag schilderte sie den Aufstieg des Unternehmens vom innerstädtischen Farbengeschäft zur modernen, großflächigen Lackfabrik am Ortsrand von Schwaz. Hier werden heute Farben, Lacke und Holzschutzprodukte für die Fenster-, Holz- und Möbelindustrie, Tischlereien und Malereien sowie den DIY-Bereich hergestellt. Die ausschließlich in Schwaz gefertigten Produkte werden über Vertriebsgesellschaften, Handelspartner und Farbenfachhändler in ganz Europa und darüber hinaus ausgeliefert.
Nach dem Vortrag durften sich die Gäste im Rahmen einer Führung selbst ein Bild von der Größe des Unternehmens machen und konnten unter anderem die vollautomatisierte Rohstofflogistik, die Produktionshallen sowie die Abteilung Forschung- und Entwicklung besichtigen. Hierbei erfuhren sie weiteren interessante Details zu den Produkten und Produktionsprozessen.


Im Anschluss an die Führung stellte Ausbildungsbeauftragter Michael Enders die Lehrlingsausbildung im Unternehmen vor und erzählt, dass hier bereits seit 1947 Lehrlinge ausgebildet werden. Seitdem hat man bereits über 200 Lehrverträge – aufgeteilt auf fünf Berufe – unterzeichnet. Derzeit werden 15 Lehrlinge in den Berufen Chemieverfahrenstechnik, Einzelhandel, Labortechnik, Lackiertechnik und IT-Technik. Besonders stolz ist man, dass bereits zwei Lehrlinge der Firma zum „Lehrling des Monats“ gekürt sind.
Nach diesem interessanten Einblick setzten sich Ausbilder*innen und Lehrer*innen zum Speeddating zusammen. Geordnet nach Betrieben und Schulen konnten sich dadurch alle Gäste gegenseitig kennenlernen und zum Thema Berufsorientierung austauschen. Dabei besprach man, wie man Kontakte zwischen Schulen und Betrieben intensivieren kann und Schüler*innen dadurch noch besser bei ihrer Berufswahl unterstützen kann. In einer abschließenden gemeinsamen Gesprächsrunde stellte man übereinkommend fest, dass es bereits viele gute Berufsorientierungsformate für Schüler*innen und Eltern gibt und besonders regionale Veranstaltungen mit „hands-on“-Charakter derzeit gut funktionieren.
Durch den vertieften Kontakt zwischen Ausbilder*innen und Lehrer*innen kann man das Angebot aber nochmals verbessern, so das Fazit der Gäste. So erhalten Lehrer*innen durch verstärkten Austausch mit Ausbilder*innen detailliertere Informationen zu verschiedenen Lehrberufen und Betrieben. Ausbilder*innen wiederum erfahren durch den direkten Kontakt, welche Fragen und Anliegen Schüler*innen in ihrer Orientierungsphase haben und wie man als Betrieb möglichst gut darauf eingehen kann. Zudem können sich Betriebe und Schulen bei Bedarf direkt vernetzen und mehr Beratungsangebote für Schüler*innen schaffen.





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