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Euregio-Ausbilder*innen-Stammtisch ging in die finale Runde

24 Jun

Lehrlingsausbilder*innen aus Tirol, Südtirol und Trentino trafen sich zum Netzwerken

Der vorläufig letzte Euregio-Ausbilder*innen-Stammtisch fand bei den ÖBB-Lehrwerkstätten in Innsbruck statt. © Land Tirol/Krepper
  • Digitalisierung in der Lehrlingsausbildung
  • Stammtischtreffen bei den ÖBB-Lehrwerkstätten in Innsbruck

Diese Woche trafen sich Lehrlingsausbilder*innen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zum vorläufig letzten Euregio-Ausbilder*innen-Stammtisch in Innsbruck. Die Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch zwischen Ausbilder*innen, Lehrer*innen, Vertreter*innen der Sozialpartner und der Landesverwaltungen wurde 2020 im Rahmen des Euregio-Vorsitzes von Tirol gemeinsam vom Ausbilderforum Tirol und den Ländern initiiert und ging nun nach drei weiteren Treffen in die vorläufig finale Runde.

„Im Fokus der Ausbilder*innentreffen stand die Fachkräfteausbildung junger Menschen und wie diese am besten umgesetzt wird“, sagte Arbeits- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader. „Ein besonders erfolgreicher Weg ist die österreichische Lehrlingsausbildung, die als herausragendes Beispiel für andere Länder dienen kann. Die Qualität dieser Ausbildung hängt maßgeblich von der Qualifikation und dem Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben ab.“

Sophia Kircher, Vizepräsidentin des Tiroler Landtages betonte: „Die Lehre ist ein Erfolgsmodell. Sie garantiert den Absolventinnen und Absolventen eine solide Basis und bietet den Fachkräften von morgen vielfältige Karrierechancen.“

„Ich bin überzeugt, die duale Ausbildung in unseren drei Ländern, in Tirol, Südtirol und im Trentino, ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen im Arbeitsmarkt. Das duale Ausbildungsmodell vermittelt jungen Menschen von Anfang an Praxiserfahrungen“, sagte Südtirols LR Philipp Achammer. „Gut ausgebildete Lehrlinge von heute sind qualifizierte Fachkräfte von morgen. In allen berufsorientierten Fächern, die in der Arbeitswelt eine sogenannte digitale Schlagseite haben, werden in der schulischen Ausbildung auch digitale Kompetenzen gefördert.“ Als grundlegend für eine gelingende Lehrlingsausbildung sieht LR Achammer aber auch die Figur der Ausbilder*innen im Betrieb, welche vor allem fachliche, aber auch digitale und pädagogische Kompetenzen von den betrieblichen Ausbilder*innen erfordere.

„Im Rahmen der Euregio ist es wichtig, dass die drei Regionen den Austausch bewährter Verfahren und Vergleiche im Bereich der Ausbildung und insbesondere der dualen Ausbildung fortsetzen. Die Euregio will hier zunehmend eine Vorbildfunktion auf europäischer Ebene übernehmen, um eine noch stärkere Verbindung zwischen Schule und Arbeitsmarkt zu schaffen. Die Zukunft unserer Länder hängt von einer qualitativ hochwertigen Ausbildung ab, die gleichzeitig auf die Bedürfnisse der jungen Menschen und der Wirtschaft eingeht“, betonte der Trentiner Bildungslandesrat Mirko Bisesti.

Vortrag und Diskussion

Neben einer Führung durch die ÖBB-Lehrwerkstätten und Präsentationen der Lehrberufe Metalltechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Mechatronik und Gleisbautechnik fand ein Fachvortrag zum Thema „Der Weg zur digitalen Ausbildungsplattform der ÖBB: Ausbildungsunterlagen und Vernetzungsmöglichkeit“ statt. Im Anschluss diskutierten die ExpertInnen über Digitalisierung in der Lehrlingsausbildung und tauschten sich über die unterschiedlichen Ausbildungssysteme in Tirol, Südtirol und dem Trentino aus.

Medieninformation des Landes Tirol Abt. Gesellschaft und Arbeit: Innsbruck, am 23. Juni 2022

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